Die Projekte

Das Resilienz-Management der oberdeutschen Hochfinanz im Kommerzialisierungsprozess: Die Fugger, Imhoff, Paumgartner, Behaim und Rehlinger, ca. 1520–1630

Der Kommerzialisierungsprozess des 16. Jh.s beeinflusste die Unternehmen der oberdeutschen Hochfinanz, die sich seit dem 14. Jh. herausgebildet hatte, in doppelter Weise: Zum einen machte er enorme Anstrengungen erforderlich, um das jeweilige Unter-nehmen so resilient werden zu lassen, dass...



Resilienz-Management in Handel, Transport und Finanzwesen zwischen Elbe und Weichsel: Die Handelshäuser Loitz, Grieben und Lindholz, 1544–1576

Den Kommerzialisierungsprozess des 16. Jh.s im Ostseeraum reflektiert besonders markant die umfangreiche Überlieferung der Stettiner Multi-Unternehmer Gebr. Loytz, der „Fugger des Nordens“. In einer Zeit sich umfassend wandelnder Handelsstrukturen agierten sie im internationalen Ochsen-, Getreide- und Salzhandel, als...



Das Resilienz-Management von Einzelunternehmern: Der Transalpen-handel des Augsburgers David Gauger und des Bozners David Wagner um 1600

Große Handelsgesellschaften wie diejenigen der Fugger, Welser, Tucher und Imhoff standen und stehen meist im Mittelpunkt der Forschungen zu süddeutschen Unternehmen des 16. Jahrhunderts. Diese bildeten allerdings nur die ‚Spitze des Eisbergs‘...



Kontinuität oder Untergang? Instrumente oberdeutscher Familiengesellschaften im 16. Jahrhundert zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Stabilität und Nachhaltigkeit. Eine qualitative Studie am Beispiel der Augsburger Paumgartner

Das Dissertationsprojekt richtet den Fokus auf die oberdeutsche Unternehmerfamilie der Augsburger Paumgartner (ca. 1479-1581) in der frühen Neuzeit und erprobt an ihr exemplarisch ein wirtschaftshistorisch interpretiertes Konzept der Resilienz. Im Projekt wird untersucht, inwiefern sich die Paumgartnerische Handelsgesellschaft...